Indisches Spinat-Curry (Palak Paneer)

Palak Paneer

Dieses Gericht haben wir zum ersten Mal in einem indischen Restaurant in unserer Nähe gegessen und fanden es sehr lecker, weswegen wir dann in zahlreichen Iterationen versucht haben einen ähnlichen Geschmack zu erzielen. Sicherlich gibt es zahlreiche Varianten von Palak Paneer, aber in diesem Fall waren die Bockshornkleesamen die Schlüsselzutat. Ansonsten fällt auf, dass im Restaurant meist die Konsistenz eher fest (durch Reduktion) und der Fettgehalt recht hoch ist, was natürlich beides zu einem intensiveren Geschmackserlebnis beiträgt. Dieses Rezept stellt in dieser Hinsicht einen Kompromiss dar.

Palak Paneer

Indisches Spinat-Curry (Palak Paneer)

Pedram
Ein indisches Curry mit Spinat, indischem Frischkäse und Basmati-Reis.
Gericht Hauptgericht
Küche Indisch
Portionen 6

Zutaten
  

  • 600 g Basmati-Reis
  • 450 g Blattspinat frisch oder TK
  • 400 g Tomaten alternativ die halbe Menge eingemachte (stückig)
  • 350 g gelbe Zwiebeln
  • 300 g Paneer (indischer Frischkäse)
  • 200 g Schlagsahne
  • 30 g Ghee alternativ Butter
  • 30 g Öl geschmacksneutral
  • 15 g Knoblauch
  • 5 g Ingwer frisch
  • 15 g Salz
  • 10 g Kokosblüttenzucker alternativ Rohrohrzucker

Gewürzmischung

  • 5 g Bockshornkleesamen gemahlen
  • 3 g Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 g Kardamom gemahlen
  • 2 g Kurkuma
  • 1 g Zimt
  • 0,5 g Kashmiri Chili Pulver alternativ Cayenne-Pfeffer

Anleitung
 

  • Die Mengenangaben für das Gemüse sind netto zu verstehen, also nach dem Vorbereiten.
  • Den Reis nach dem Rezept Persische Siebreismethode zubereiten. Zum Timing: Dieses Rezept benötigt mindestens 45 Minuten, aber besser man plant mehr ein und kann nach Belieben köcheln lassen, bevor man den Paneer dazu gibt.
  • Das Ghee in einem Edelstahl-Topf schmelzen. Wenn man Butter verwendet, diese leicht braun werden lassen. Dann das Öl dazugeben.
  • Die geschälten und gewürfelten Zwiebeln im Fett anbraten und etwas karamellisieren lassen.
  • Die Zwiebeln zur Seite schieben und die Gewürzmischung im überschüssigen Öl leicht erhitzen. Den Ingwer reiben, den Knoblauch pressen und dazugeben. Der Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter. Nun alles mit den Zwiebeln vermischen.
  • Die Tomaten dazugeben und kurz zu einem relativ festen Brei reduzieren lassen. Wer frische Tomaten verwendet, diese zuerst mit geschlossenem Deckel weichkochen und anschließend reduzieren lassen - das dauert etwas länger, da frische Tomaten einen höheren Wassergehalt haben.
  • Die Sahne, den Zucker und das Salz dazugeben, zum Köcheln bringen und etwas reduzieren lassen. Am Ende alles im Topf mit einem Stabmixer durchpürieren.
  • Frischen Spinat gewaschen und gedünstet dazugeben. TK-Spinat gibt man direkt gefroren zur Soße.
  • So lange köcheln und reduzieren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bei TK-Spinat immer mal wieder umrühren. Das Reduzieren ist besonders wichtig, da das Curry ansonsten leicht wässrig und weniger geschmacksintensiv schmecken kann.
  • Final abschmecken. Den Paneer grob würfeln, zur Sauce dazugeben und warten, bis er die Temperatur der Sauce angenommen hat - er schmilzt nicht.
  • Mit dem Basmati-Reis servieren.

Anmerkungen

  • Paneer ist ein schnittfester indischer Frischkäse, der leicht säuerlich aber ansonsten recht geschmacksarm ist. Er ist meistens nicht im herkömmlichen asiatischen Lebensmittelgeschäft erhältlich, sondern im indischen. Er ist schwer zu ersetzen; notfalls einfach weglassen.
  • Wir verwenden in der warmen Jahreszeit frische Tomaten und in der kalten Jahreszeit eingemachte Tomaten aus dem Glas.
  • Manchmal haben wir einen Gemüsesud parat (indisch gewürzt anstatt französisch, also bspw. mit indischem Lorbeer, Ingwer und Nelke anstatt mit dem gewöhnlichen Lorbeer und Wacholderbeere). Davon kann man bpsw. 100 ml zur Tomatenmischung dazugeben und lässt es dann nahezu komplett reduzieren, bevor man die Sahne dazugibt.

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