Persischer Bohnenreis (Lubia-Polo) ohne Fleisch
Kochen,  Vegan

Persischer Grüne-Bohnen-Reis (Lubia-Polo) ohne Fleisch

Lubia-Polo ist ein persisches Reisgericht, das übersetzt Bohnenreis bzw. Grüne-Bohnen-Reis bedeutet. Es wird üblicherweise mit Lammfleisch oder Rindfleisch zubereitet. Wir lassen bei diesem Rezept das Fleisch weg und nehmen stattdessen optional Kartoffeln dazu. Ansonsten halten wir uns an die Zutaten und die Vorgehensweise des Originals. Die Hauptzutaten sind grüne Bohnen und Tomaten, welche dem Reis die rötliche Färbung geben. Wie immer bei persischen Gerichten dürfen Zwiebeln und Kurkuma natürlich nicht fehlen. Wie auch beim Rezept „Persischer Linsenreis (Adas-Polo)“ wird die fertige Soße bzw. Gemüsemischung beim Dämpfen des Reises schichtweise eingebaut und nach dem Dämpfen vermischt.

Persischer Bohnenreis (Lubia-Polo) ohne Fleisch

Persischer Grüne-Bohnen-Reis (Lubia-Polo) ohne Fleisch

Persischer Grüne-Bohnen-Reis (Lubia-Polo) in einer Variante ohne Fleisch. Die Hauptzutaten sind neben Basmati-Reis grüne Bohnen und Tomaten. Die Kartoffeln sind optional und im Original mit Fleisch normalerweise nicht enthalten.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Persisch
Portionen 4

Zutaten
  

  • 500 g Basmati-Reis
  • 500 g grüne Bohnen
  • 500 g Tomaten
  • 200 g Kartoffeln optional
  • 100 g gelbe Zwiebeln
  • 30 g Öl geschmacksneutral
  • 10 g Tomatenmark
  • 10 g Knoblauch
  • 2 g Kurkuma gemahlen
  • 12 g Salz
  • 10 g Zitronensaft frisch gepresst
  • Pfeffer frisch fein gemahlen

Anleitung
 

  • Die Mengenangaben für das Gemüse sind netto zu verstehen, also nach dem Vorbereiten.
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die grünen Bohnen waschen, etwas abtropfen lassen, die Enden abschneiden und in mittelgroße Stücke schneiden (ca. 3 cm). Die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden (maximal 2 cm x 2 cm). Die Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm x 1 cm). Den Knoblauch schälen.
  • Die Zwiebeln ca. 5-10 Minuten im Öl auf mittlerer Hitze mit einer Prise des Salzes und etwas Pfeffer glasig dünsten.
  • Das Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten.
  • Den Knoblauch dazu pressen und kurz warten. Die Hitze darf nicht zu hoch sein, da sonst der Knoblauch braun und bitter wird.
  • Die grünen Bohnen dazugeben und gut umrühren, bis sich die Zwiebelmischung gleichmäßig verteilt hat.
  • Die Kartoffeln dazugeben und umrühren.
  • Das Kurkuma dazugeben und alles gut vermischen.
  • Die Tomaten dazugeben und umrühren.
  • Das restliche Salz nach und nach dazugeben und alles gut vermischen.
  • Mit geschlossenem Deckel warten, bis die Soße köchelt und dann auf niedriger bis mittlerer Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen. Während des Köchelns sickert der Tomatensaft nach unten, sollte aber gegen Ende kaum noch zu sehen sein.
  • Den Reis nach dem Rezept "Persische Siebreismethode" kochen. Das Timing sollte in etwa so sein, dass der Reis abgegossen werden kann, wenn die Gemüsesoße fertig ist.
  • Nachdem der Reis ins kochende Wasser gegeben wurde, den Zitronensaft zur Gemüsesoße geben, umrühren und final abschmecken.
  • Den Reis abgießen und die weiteren Schritte der Siebreismethode befolgen. Dabei allerdings für dieses Gericht schichtweise vorgehen: Zuerst den Boden mit einer Schicht Reis gut bedecken, dann eine Schicht der Gemüsesoße darauf verteilen, usw. Insgesamt drei Schichten Reis und zwei Schichten Gemüsesoße, sodass die oberste Schicht Reis ist. Die Hitze bei der ersten Hälfte des Dämpfens etwas niedriger wählen als beim Dämpfen von purem Basmati-Reis, da durch den Tomatensaft die Reiskruste zum Anbrennen neigt. Wenn das Dämpfen beendet ist, alles vorsichtig gründlich vermischen.
  • Anrichten und servieren.

Anmerkungen

  • Die Kartoffeln sind optional. Unsere Kinder mögen es, aber die Kartoffeln schlucken ein wenig Geschmack. Wenn man sie weglässt, sollte man die Salzmenge etwas reduzieren (um ca. 2 g).